Von Träumen und dem Mut, den Träumen zu folgen

Angst und Zweifel bleiben nicht aus

„Du bist aber mutig, das wäre ich auch gerne. „

„Das würde ich auch gerne tun, aber ich kann nicht, weil . . .“ ⁠

„Ich habe so viele Träume, aber wann soll ich die alle leben?⁠“

Was Tom und mich wohl am stärksten verbindet, ist unser Mut neue Wege zu gehen. Wir planen gerne, träumen von einem eigenen Wildnisplatz und wenn sich endlich eine Möglichkeit bietet, werfen wir uns mit aller Herzenslust hinein. Jeder übernimmt die notwendigen Aufgaben, wir stützen uns und geben dem anderen den Freiraum, der nötig ist, um die nächsten Schritte zu gehen. Und selbst wenn es Hindernisse gibt und Steine oder gar Findlinge in den Weg gelegt werden, dann klettern wir darüber und genießen die Aussicht.

Wir beide haben das aber nicht immer in unserem Leben getan. Wir haben auch sogenannte Brotjobs gehabt. Jobs, die ein Einkommen sichern, aber nicht den 100%igen Interessen entsprechen. Tom war jahrelang in einem Call-Center angestellt und ich habe viele Jahre gekellnert. Neben Geld haben wir aber vor allem Lebenserfahrung gewonnen und die Gewissheit, dass wir nur mit Berufen glücklich werden, die uns mehr bieten und besser zu uns passen.

Früher habe ich bei Niederschlägen immer gedacht:

Warum passiert ausgerechnet mir das?
Wer will mich so bestrafen?
Bin ich dumm oder hab ich das verdient?
Ist mein Weg falsch? Sollte ich nicht lieber etwas Einfaches machen?

Alles Gedanken, die sehr viele Menschen teilen, wie ich erfahren habe. Aber mit zunehmenden Alter und mit stetiger schamanischer Praxis bestätigt sich ein anderer Gedanke immer stärker.

Wir sind nicht allein und aus allem was passiert, sollen wir etwas lernen.
Tom nennt es „das Universum„, das uns unterstützt (selbst bei der Parkplatzsuche :-)). Für mich ist es nichts weniger. Ich beschreibe es als eine ganzheitliche Sicht der Welt, der Elemente, der Wesen, Spirits und Kräfte, die auf uns wirken. Manche Menschen finden in diesen Worten ihren Glauben an Gott bestätigt: Andere verstehen es als eine spirituelle Weltsicht. Für mich ist es das schamanische Weltbild, dass alles verbindet, was ich bisher erleben konnte. Und da wären wir auch schon da, was dieses ganze Mysterium ausmacht: Das ERLEBEN. Ob wir von Wildnispädagogik, von Schamanismus oder davon sprechen Träume zu leben: Du musst es erleben. Du musst es spüren, um zu wissen wie es ist. Die Theorie davon ist so fahl wie Naturtofu. Nette Idee, aber da fehlt noch einiges.

Denn Mut bedeutet nicht, dass du keine Angst hast. Mut bedeutet, dass du dich von deiner Angst nicht abhalten lässt.

Es lohnt sich immer den ersten Schritt zu gehen. Ob wir das erste Mal unter freiem Himmel schlafen oder uns vor eine Gruppe vor Menschen stellen und unsere Gedanken teilen. Oder wenn wir eine neue Technik lernen, einen neuen Sport ausprobieren. Wir lernen etwas über die Sache aber noch viel mehr über uns.
Und das ist es allemal Wert!

Welche Träume hast du dich schon getraut zu leben?

Wo warst du bereits besonders mutig?

Schreib es uns gerne in die Kommentare.

Wir sind gespannt auf deine Erlebnisse und Geschichten.
Wir feiern deine mutigen Schritte und alle deine Versuche deine Träume zu leben!

Wilde Grüße von Lydia und Tom

Wenn du etwas außerhalb deiner Komfortzone testen möchtest und mutig sein willst:

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