Zusammen Bärlauch sammeln im Plänterwald!

Am 12. März 2017  um 14 Uhr  –  Bärlauch sammeln im Plänterwald
Walk on the Wildside Lydia Springer

Schon mehrere Jahre in Folge gehen wir im Frühjahr in den Plänterwald und sammeln Bärlauch, denn er wächst dort in Hülle und Fülle. Genau genommen ist es wohl wilder Bärlauch eine noch intensivere Art. Bärlauch schmeckt sehr knoblauchartig, für alle die ihn nicht kennen. Man erkennt ihn bereits daran, wenn man ein Blatt zwischen den Fingern verreibt, dass es sehr intensiv nach Knoblauch duftet. Wenn er noch jung ist, schmeckt und riecht er am intensivsten, zum Ende der Saison wird er zwar größer aber auch schwächer im Geschmack. Bärlauch hat ähnliche positive Wirkungen auf unseren Körper wie Knoblauch. Das bedeutet er ist Blutdrucksenkend und -reinigend. Außerdem werden ihm noch folgende Eigenschaften zugesagt:

 

  • adstringierend
  • antibiotisch,
  • entzündungshemmend,
  • harntreibend,
  • hautreizend,
  • krampflösend,
  • schleimlösend,
  • schweisstreibend,
  • tonisierend.

Noch mehr Wissenswertes findet ihr unter http://baerlauch.die-heilpflanze.de/heilwirkung.htm

Da das Sammeln aber zusammen viel mehr Spaß macht, lasst uns doch alle gemeinsam gehen.

 

Wir schlagen mal Sonntag, den 12. März 2017 vor um 14 Uhr.

Treffpunkt: Vor dem Restaurant Klipper im Treptower Park/Plänterwald

Es muss jedoch trocken sein, sonst ist das eher ungünstig. Bringt euch eine Schere und einen Beutel mit und schon kann es losgehen.

Wir kochen dann regelmäßig Pesto daraus, oder essen ihn roh auf frischem Brot. Aber auch mit Spagetti und Olivenöl ist er köstlich.

Hier unser Lieblingsrezept für das Bärlauch-Pesto:

Bärlauch-Pesto

Zutaten:

200 g Bärlauch
200 g Pinienkerne (oder auch Mandeln oder Walnüsse)
200 ml Olivenöl (oder auch Walnussöl)
100 g Käse (Pecorino, ersatzweise Parmesan)
Salz und Pfeffer, evtl. eine Msp. Muskat

Zunächst den Bärlauch gründlich waschen und trocknen. Dann kann er grob gehackt werden, je nachdem wie groß euer Gefäß ist. Es eignet sich ein hohes schmales Gefäß, in das ihr aber noch mühelos mit dem Pürierstab kommt. Dann die Pinienkerne hacken, das Olivenöl und den geriebenen Käse hinzugeben. Etwas Salz und Pfeffer dazugeben. Wir geben immer noch eine Prise frischen Muskat hinzu, das gibt dem Pesto den gewissen Kick. Alles zusammen pürieren und dann in ein oder mehrere saubere Gläser füllen. Da der Bärlauch viel Oxalsäure, ähnlich wie Mangold enthält ist er nicht sehr lange haltbar und kann sich eventuell verfärben. Im Kühlschrank hält es ca. 2-3 Wochen. Ihr könnt es etwas verlängern indem ihr immer nach dem Gebrauch etwas Öl oben draufgebt, damit es bedeckt ist. Und immer nur mit sauberem Besteck rein, denn das Pesto ist sehr empfindlich. Ihr könnt das Pesto auch einfrieren wenn ihr möchtet.

Wir freuen uns auf eure Kommentare.
Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Menü schließen